Einheitsbuddeln

70.000 öffentliche Bäume und ungezählte auf privatem Grund brauchen eine positive breite bürgerschaftliche Unterstützung.

Das #Einheitsbuddeln gab uns am Nationalfeier der Deutschen Einheit einen willkommenen Anlass in Oldenburg einen Anfang zu setzen. Das von Parents4future organisierte recht spontane Treffen führte zu interessanten Gesprächen und erst noch vage Pläne für die Zukunft.

Mit Liedern, Kurzvorträgen und Kennenlernen war es eine kurzweilige erste Aktion, die wir mit weit mehr Beteiligung wiederholen wollen.

Die oldenburger Version dieser weltweiten Bewegung hat viele Gesichter. Mehr Flächen für Bäume finden und pflanzen, weniger Bäume dem Flächenfrass opfern, bestehenden Bäumen bessere Lebensbedingungen verschaffen.

Gerade letzteres ist für die meisten Stadtbäume, insbesondere den einzel stehenden, nach den zwei Dürresommern von existenzieller Bedeutung.

Hier sind nur auf den öffentlichen Dienst zu verlassen, heißt den Klimawandel zu unterschätzen. Gemeinsames gesellschaftliches Handeln muss hier das Ziel sein.

Darauf hinzuwirken wollen alle beteiligten Organisatoren.

Der BUND steht mit seinem Schwerpunktthema "Mein Stadtbaum" mit Organisation, Wissentranfer und Sachverstand bereit.

Dank für das Bäumchen giessen!

Junge Bäume haben Hilfe dringend gebraucht

Der BUND dankt seinen Mitgliedern wie auch den anderen Bürgern für das Wässern der Bäume wäh-rend der langen Dürreperiode 2018. „Nun hat es die letzten Tage mehr geregnet und die Temperaturen sind gefallen und ein weiteres Gießen an der Oberfläche hat für die Bäume kaum zusätzlichen Nutzen“, sagt der BUND Vorsitzende Thomas Myslik. „Das Gießen als Hilfe in der Dürreperiode hat vielen Bäumen das Leben gerettet. Ebenso ist der unermüdliche Einsatz der Verwaltung zu loben.“
Diese erstmalige Wetterlage in einem möglichen Klimawandel hat jedoch die Grenzen der öffentlichen Dienstleistungen gezeigt und erfordert eine ganzheitliche Planung für die Zukunft.

Für die Organisation einer solchen umfänglichen kommunalen Daseinsvorsorge wird der BUND in Gremien weiterhin und verstärkt werben.

 

 

Naturschutz handgreiflich und sofort!

denn ob die Hitze und Dürre nun schon Klimawandel ist oder nicht, dass ist der Natur augenblicklich vollkommen egal. Jetzt heißt es Anpacken und Wasser zu denen bringen, die keinen Wasserhahn haben zur den Bäumen und zu den Wildtieren. Manchem Menschen kann damit auch eine Freude gemacht werden.

Wir schließen uns daher dem Aufruf der Stadt ohne Diskussion an:

     BUERGERBRIEF – MITTWOCH, 25. JULI 2018  

WASSER MARSCH: AUCH FREIWILLIGE FEUERWEHREN BEWAESSERN BAEUME

Trockenheit: Stadt bittet die Bevölkerung ebenfalls um Mithilfe – Kapazitäten reichen nicht aus

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Darüber hinaus bittet die Stadtverwaltung auch die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufgabe, die in Nähe von Wohnbebauung gepflanzten Jungbäume mit Wasser zu versorgen. Vorzugsweise sollte in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden möglichst täglich gewässert werden. Als Minimum sind dem Wurzelbereich jüngerer Bäume pro Bewässerungsgang etwa 20 bis 30 Liter Wasser in Stammnähe zuzuführen. Bei Baumstandorten älteren Pflanzdatums fehlt bereits der Bewässerungsring. Damit sich die Wassergaben hier nicht flächig verteilen, sondern im Nahbereich des Stammes versickern, ist es in diesen Fällen hilfreich, einen aus Bodenmaterial bestehenden Gießring im Abstand von 40 bis 50 Zentimetern vom Baumstamm zu formen, rät Uwe Ahlers: „Wir freuen uns über jede Unterstützung aus der Bevölkerung.“

 

 

 



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