BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Baum AG des BUND OL

BUND Baum AG trifft sich zu Dürrenotfallplan

Am Mittwoch, den 17.10.2018, trifft sich zum 2.Mal die Baum AG des BUND wieder um 18 Uhr im Umwelthaus (PFL).

Dieses mal geht es um die Erfordernisse eines Notfallplans zum Erhalt von Straßenbäumen beim Auftreten einer Dürre wie in diesem zweiten Jahrhundertsommer geschehen.

Ziel ist es einen konstruktiven Vorschlag für den Umweltausschuss des Rates zu entwickeln.

Bisherige Teilnehmer und Gäste sind herzlich willkommen.

 

 

Dank für das Bäumchen giessen!

Junge Bäume haben Hilfe dringend gebraucht

Der BUND dankt seinen Mitgliedern wie auch den anderen Bürgern für das Wässern der Bäume wäh-rend der langen Dürreperiode 2018. „Nun hat es die letzten Tage mehr geregnet und die Temperaturen sind gefallen und ein weiteres Gießen an der Oberfläche hat für die Bäume kaum zusätzlichen Nutzen“, sagt der BUND Vorsitzende Thomas Myslik. „Das Gießen als Hilfe in der Dürreperiode hat vielen Bäumen das Leben gerettet. Ebenso ist der unermüdliche Einsatz der Verwaltung zu loben.“
Diese erstmalige Wetterlage in einem möglichen Klimawandel hat jedoch die Grenzen der öffentlichen Dienstleistungen gezeigt und erfordert eine ganzheitliche Planung für die Zukunft.

Für die Organisation einer solchen umfänglichen kommunalen Daseinsvorsorge wird der BUND in Gremien weiterhin und verstärkt werben.

 

 

Naturschutz handgreiflich und sofort!

denn ob die Hitze und Dürre nun schon Klimawandel ist oder nicht, dass ist der Natur augenblicklich vollkommen egal. Jetzt heißt es Anpacken und Wasser zu denen bringen, die keinen Wasserhahn haben zur den Bäumen und zu den Wildtieren. Manchem Menschen kann damit auch eine Freude gemacht werden.

Wir schließen uns daher dem Aufruf der Stadt ohne Diskussion an:

     BUERGERBRIEF – MITTWOCH, 25. JULI 2018  

WASSER MARSCH: AUCH FREIWILLIGE FEUERWEHREN BEWAESSERN BAEUME

Trockenheit: Stadt bittet die Bevölkerung ebenfalls um Mithilfe – Kapazitäten reichen nicht aus

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Darüber hinaus bittet die Stadtverwaltung auch die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufgabe, die in Nähe von Wohnbebauung gepflanzten Jungbäume mit Wasser zu versorgen. Vorzugsweise sollte in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden möglichst täglich gewässert werden. Als Minimum sind dem Wurzelbereich jüngerer Bäume pro Bewässerungsgang etwa 20 bis 30 Liter Wasser in Stammnähe zuzuführen. Bei Baumstandorten älteren Pflanzdatums fehlt bereits der Bewässerungsring. Damit sich die Wassergaben hier nicht flächig verteilen, sondern im Nahbereich des Stammes versickern, ist es in diesen Fällen hilfreich, einen aus Bodenmaterial bestehenden Gießring im Abstand von 40 bis 50 Zentimetern vom Baumstamm zu formen, rät Uwe Ahlers: „Wir freuen uns über jede Unterstützung aus der Bevölkerung.“

 

 

 

Baum-AG des BUND wird wiederbelebt

Der BUND ruft seine Mitglieder auf, sich in der Baum-AG einzubringen:

Hitze und Dürre der vergangenen Monate haben uns ahnen lassen, welche Bedeutung der städtische Baumbestand hat und im Zeitalter des Klimawandels haben wird: unter Bäumen ist es kühler und luftiger als in der sengenden Sonne außerhalb des Kronendaches. Bäume erhöhen die Aufenthaltsqualität in der Stadt, sie können nicht nur Hitze und Trockenheit mildern, sondern auch Starkregenereignisse durch ihr ausgedehntes Wurzelwerk abpuffern, sofern sie nicht bis an den Stamm zugepflastert sind. - Politik und Verwaltung nehmen bei der Erschließung neuer Baugebiete wenig bis keine Rücksicht auf den vorhandenen Baumbestand. Die gesetzlich vorgeschriebenen Kompensationsmaßnahmen können am Eingriffsort aus Platzgründen oft nicht vollständig durchgeführt werden und brauchen überdies mindestens zwei Jahrzehnte, um den Verlust auszugleichen. Darauf können wir nicht warten.

Treffen der Baum-AG: 12. 9.2018 um 18 Uhr im Umwelthaus, PFL in Peterstraße 3a, Hintereingang. 

Die BUND AG des BUND hat eine lange Tradition. Im Zuge der sinnvollen Forderung nach einer Baumschutzsatzung hatte sich die AG Mitte der 90er Jahre verbandsübergreifend gegründet. Mit der verloren Abstimmung wurde sie aber eingestellt. Das Wohl der Bäume und ihre Wohlfahrt für die Menschen und Tiere war doch immer ein Thema, das Oldenbürger weiter interessierte. 
Mit Bauboom, Versiegelung und Klimawandel meinen wir, dass dieses Themenfeld wieder eine größere Bedeutung erlangen sollte. Daher haben wir uns zur Wiederbelebung der Baum-AG entschlossen und hoffen auf rege Beteiligung.

Quelle: http://oldenburg-stadt.bund.net/themen_und_projekte/naturschutz/baum_ag/