Ratsarbeit

Als anerkannter Verband nach § 29 Bundesnaturschutzgesetz hat der BUND auch das Recht, an Planungen teilzunehmen, die sich auf Natur und Landschaft auswirken. Die Kreisgruppe arbeitet dabei eng mit anderen Umweltverbänden und -initiativen zusammen. In der Diskussion um den Klimaschutz in Oldenburg haben wir bereits im Jahre 2000 das erste Mal eine separate AG angeregt. Sie tagte in der letzten Ratsperiode mehrmals um eine optimale und bürgernahe Konzeption zu erlangen. In der neuen Ratsperiode setzen wir dieses fort. Ebenso bringen wir die Sorgen, Beschwerden und Anregungen von unseren Mitgliedern und anderen Bürgern in die Ratsarbeit ein.

Unsere Vertreter Dipl.Ing. Dipl.Päd. Thomas Myslik (Energie und Klima) und Frau Dipl.Biologin und Dipl. Landschaftsplanerin Renate Heim (Natur- und Umweltschutz) nehmen regelmäßig als beratende Mitglieder an den Sitzungen des Stadtratsausschusses für Stadtgrün-, Umwelt und Klima teil und stehen den Ratsmitgliedern mit dem Fachwissen des Verbandes zur Seite.

Stabsstelle muss mehr als Klimaschutz umfassen

BUND wünscht umfassende Befassung mit Klima

Der BUND Oldenburg begrüßt die Absicht alle Klimaschutzbelange der Stadtverwaltung in Zukunft mit einer neu zu schaffenden Stabsstelle zu koordinieren. Der Vorschlag den Klimaschutz einen höheren Stellenwert zuzuordnen wurde seitens des BUND schon seit Beginn des Jahrtausends immer wieder vorgetragen.

Inzwischen ist jedoch viel Zeit vergangen, in der global nicht ausreichend viel zum Klimaschutz erfolgt ist. Daher werden wir uns auch in Oldenburg zunehmend mit dem Klimawandel befassen müssen.

Bei der Aufzählung der Stadtverwaltung der zu koordinierenden Bereiche wird bisher nur am Rande die Aufgabe der Anpassung an den Klimawandel benannt.

Ebenso hat sich inzwischen eine soziale Bewegung entwickelt, die intensiv für Klimagerechtigkeit streitet. Auch dieses sollte für die Belange der Stadtverwaltung in das Aufgabenfeld einer Stabstelle einfließen.

Das erste war der Inhalt unseres Ergänzungsantrags 13.Juni dieses Jahres in der Ausschusssitzung (ASUK).

Konkret schlägt der BUND vor, zu den bereits benannten Aufgaben folgende wahrzunehmen:

  • Die Stabsstelle befasst sich übergreifend mit den Fragestellungen des klassischen Klimaschutzes und den Aufgaben zur Anpassung an den Klimawandel in kommunaler und regionaler Kooperatio
  • Die Stabsstelle berät die Bevölkerung in diesen Fragestellungen oder organisiert dieses
  • Die Stabsstelle regt mit den zivilgesellschaftlichen Akteuren wie den NRO einen breiten Diskurs an
  • Die Stabsstelle berät in Kooperation die Bevölkerung zu Fördermitteln für diesen Aufgabenbereich


Diese Ergänzung stieß bei der Politik nicht auf Widerstand.
Der BUND geht daher davon aus, dass der Vorschlag der Verwaltung diese Inhalte beinhalten wird.



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Ausschuss für Stadtgrün, Umwelt und Klima (ASUK)

unsere Vertreter

für Natur- und allg. Umweltschutz:
Frau Renate Heim
( Dipl.Biologin und Dipl. Landschaftsplanerin)  

für Energie, Klima und technischem Umweltschutz:
Herr  Thomas Myslik
(Dipl.Ingenieur und Dipl.Pädagoge) )   

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