BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Organisation der Verwaltung zur Anpassung an einen Klimawandel

Zur Aufnahme in die Tagesordnung des Ausschuss für Stadtgrün, Umwelt und Klima am 13.03.2014

Sehr geehrte Damen und Herren im Rat der Stadt Oldenburg,
sehr geehrte Mitarbeiter der Verwaltung,
so leid es uns auch tut, wir müssen feststellen, dass uns der Klimaschutz nicht gelungen ist. Es wird einen Klimawandel geben.

Dass dieser auch Auswirkungen für Oldenburg haben wird, wurde gerade gestern und heute auf der Abschlusskonferenz von ‘nordwest2050‘ - Fünf Jahre Klimaanpassung in der Metropolregion Bremen-Oldenburg – Wissenschaft und Praxis ziehen Bilanz ein weiteres Mal festgestellt.

„Generell sind die Klimawirkungen in der Metropolregion voraussichtlich mittelfristig, also circa bis 2050, beherrschbar, wenn die Notwendigkeit zur Klimaanpassung rechtzeitig ernst genommen wird“, wird Prof. Siebenhüner, Vizepräsident der Universität Oldenburg zitiert.

Ebenso haben Ministerien und kommunale Spitzenverbände auf die Herausforderung hingewiesen.
Doch auch ohne diese teuren wissenschaftlichen Expertisen merken wir Bürger, dass es zu mehr Extremen beim Wetter kommt und dass diese Extreme zudem extremer werden.

Dieses hat auf viele Bereiche der gemeindlichen Daseinsvorsorge und der sozialen Verantwortung Auswirkungen. Und auch wenn die zur Handlung fordernden Veränderungen oft in eine ferne Zukunft (2050, 2100 …) gelegt werden, so werden auch heute gemachte Entscheidungen bereits mögliche Veränderungen berücksichtigen müssen.

Wir bitten daher die Verwaltung darzulegen, wie dieser Herausforderung begegnet werden soll, wie sich die Verwaltung dazu organisiert hat und was für die Zukunft vorgesehen ist.

Desweiteren bitten wir die Verwaltung zu berichten, welche Gefahren aus ihrer Sicht mit welcher Relevanz auf Oldenburg zukommen werden.


Quelle: http://oldenburg-stadt.bund.net/themen_und_projekte/ratsarbeit/antraege_im_umweltausschuss/anpassung_an_einen_klimawandel/