BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Bio-Abfall in Oldenburg

für den Ausschuss für Stadtgrün, Umwelt und Klima zur Sitzung im November 2015 stellt der BUND folgende Anfrage: 

„Bio-Abfall in OldenburgErgänzungen für den bestehenden TOP

Sehr geehrte Damen und Herren im Rat der Stadt Oldenburg,

sehr geehrte Mitarbeiter der Verwaltung,
zuerst ist der BUND zufrieden, dass die Thematik nun in einem öffentlicheren Rahmen als einem Werkausschuss erörtert wird. Auch wenn das Thema nicht zu einer so breiten Diskussion geeignet ist, wie die Papiertonne, so meinen wir doch, dass das Verbleiben des Bio-Abfalls eine wichtige ökologische Größe in Oldenburg ist.

Wir fragten nach den Mengen und die Verwaltung antwortete, dass es durchaus um grosse Menge ginge.
Im Detail:  

AWB 3.11.15 BL Sitzung Ausschuss für Stadtgrün, Umwelt und Klima am 12.11.15
Beantwortung der Anfrage vom BUND vom 29.10.15

Welche Mengen fallen in Oldenburg an Bio-Abfall an?
Antwort: Als künftige Planungsgrößen: Biogut (grüne Tonne) rd. 16.000 Mg/Jahr Grüngut rd. 11.500 Mg/Jahr Gesamt rd. 27.500 Mg/Jahr
Welches sind die Quellen?
Antwort: Biogut: Abholung durch AWB bei privaten Haushalten  Grüngut: Überwiegend Eigenanlieferung von Grundstücken,
Nach welchen Fraktionen wird hier getrennt verfahren und diese auch mengenmäßig erfasst?
Antwort: Biogut und Grüngut werden getrennt erfasst, verwogen und zum Kompostwerk gebracht.
Welche Behandlungen erfährt der Bio-Abfall?
Antwort: Bio- und Grüngut werden zum Teil getrennt kompostiert (aerobes Rottetunnel-verfahren) und unterschiedliche Komposte hergestellt.
Wo verbleibt der Bio-Abfall auch in der Menge?
Antwort: Zahlen von Firma Remondis aus Jahr 2012: insgesamt rd. 14.100 Mg
Kompost aus Biogut überwiegend für Ackerbau rd. 6.030 Mg/2012
Kompost aus Grüngut auch für private Nutzung 3 Qualitäten
- Feinkompost 0 bis 10 mm rd. 830 Mg/2012
- Feinkompost 0 bis 15 mm rd. 7.060 Mg/2012
- Mulchkompost 15 bis 30 mm rd. 180 Mg/2012
Störstoffe zur Entsorgung rd. 2.010 Mg/2012
Sind Angaben zum Erwerb und der Verwendung Torfprodukten im privaten Bereich vorhanden?
Antwort: nein
Gehen diese Verbräuche durch Moorvernichtung in eine CO2 Bilanz ein?
Antwort: Nicht bekannt
Sehen die Pläne der Verwaltung einen lokalen geschlossenen Stoffkreislauf, insbesondere im privaten Sektor, vor?
Antwort: Der AWB informiert auch über Möglichkeiten Eigenkompostierung.
Traut, AWB

Quelle: http://oldenburg-stadt.bund.net/themen_und_projekte/ratsarbeit/antraege_im_umweltausschuss/bio_abfall_in_oldenburg/