Torf frei Leben 

so heißt unsere Kampagne, mit der wir bis 2019 den Verbrauch von Torf im privaten Bereich Oldenburgs spürbar senken wollen. Dabei gibt es fast keine Konflikte wie in anderen Umweltfeldern, denn niemand sieht die Verwendung von torfhaltigen Erden im privaten Bereich als notwendig an. Es ist die liebe alte Gewohnheit, oder nicht so nett formuliert, die Trägheit. Als Umweltverband sind wir schon immer der Trägheit auf die Schleppe getreten und besonders wenn dadurch unsere Lebensgrundlagen in Umwelt und Natur gefährdet sind.

Dass wir die Kampagne nun mit mehr Kraft machen können, haben wir der 
Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung mit ihrer großzügigen Unterstützung zu verdanken.

Dafür unseren herzlichen Dank.

Weltweit sind Moore in Gefahr.

Moorschutz in Oldenburg heißt die Nachfrage von Torferden zu minimieren.

Wir wollen dazu mit Kooperationspartnern den oldenburger Gartenbesitzer von einer torffreien Bewirtschaftung überzeugen.

Liebe Freunde des BUND und dem Torffreien Leben Geneigten,

diese Seiten in der Internetpräsentation des BUND Oldenburg informieren Sie über unser Projekt "Torffrei Leben", das den Umweltschutz auf der Nachfrageseite voranbringen möchte.
Dazu sehen Sie unser Konzept, das auch einem halben Jahrzehnt Moorschutz in einer (fast) moorfreien Stadt entstanden ist.
Wir zeigen die Aktionen unserer Kooperationspartner, die für den gleichen guten Zweck werben.

Zudem wollen wir, wenn wir die Zeit finden, Ihnen schöne Hintergrundinformationen liefern. Zur Schönheit der Moore, deren Funktion, die Gefahr ihrer Veränderung, zum torffreien Gärtnern, zu Bezugswegen für das torffreie Gärtnern, zu Gruppen und guten Beispielen. 

 

 

 

Exkursionen und Vortrag

In Zusammenarbeit mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) und im Rahmen der KlimaAllianzOldenburg bieten wir im Juni mehrere Exkursionen zum Thema Abfall und speziell Kompost an.

Abfall, das Alte aus dem Auge aus dem Sinn, wird immer mehr zur Größe in der Umweltverschmutzung. Auch der Klimaschutz ist hier zentral betroffen, sei es wie beim Kompost durch Ersatz von klimaschädlichen Torferden oder in der Feststellung, dass Abfall eine lange Geschichte von CO2 Emissionen hat. Daher bieten wir an:

Exkursionen zum stofflichen Klimaschutz

Beim Klimaschutz nehmen wir meist nur die Verbrennung von Kohle, Erdgas und Erdöl wahr. Aber das Klima wird auch vom Umgehen mit Stoffen beeinflusst. Am bekanntesten sind die Methanabgaben von Rindern und Reisfelder. Aber auch was wir tagtäglich durch die Hände bekommen ist klimarelevant. Meist endet das als Abfall. Wenn Abfallvermeidung als Bestes nicht geht, dann ist die richtige Abfallbehandlung das Zweitbeste. Das funktioniert aber nur, wenn alle richtig mitmachen. Wir haben daher mit dem AWB zusammen einige Exkursionen zu Orten der Abfallbehandlung 

Da bei allen Terminen nur eine oberste Teilnehmerzahl möglich ist, bitten wir um eine Anmeldung jeweils eine Woche vor dem Termin unter torffreileben@bund-oldenburg.de oder OL 13302. Wir melden uns dann zurück.

Treffpunkt ist außer bei dem Vortrag der Parkplatz am Abfallzentrum Neuewege

Kompostwerk– neue Wege in Neuenwege

Di., 12.6.2018, 15 – 16:30 Uhr 

Besichtigung und Erläuterung durch Herrn Geerdes, AWB

„Zwei Jahre TorfFreiLeben – Erfolge und Sackgassen“

Do., 14.6.2018, 18:30 Uhr 

Vortrag im Umwelthaus von Thomas Myslik, BUND

Wertstoffannahmestelle Neuenwege – Recyclen leicht gemacht

Di., 19.6.2018, 15 – 16:30 Uhr 

Besichtigung und Erläuterung durch Herrn Geerdes, AWB

Mechanische Abfallbehandlungsanlage – Trennen ist Trumpf

Di., 26.6.2018, 15 – 16:30 Uhr 

Besichtigung und Erläuterung durch Herrn Geerdes, AWB



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