Kinderstadt entwickelt sich komposthaft

Im Herbst haben wir den Jugendbildungsbereich von Torffrei Leben mit dem Bau von Kompostern erweitert. Im Frühjahr haben die Kitas dazu weiter unterstützt. Und nun in den Ferien haben wir die  Kinderstadt, das mehrtägige Ferienpassangebot der Stadt,  mit einem Projekt begleitet. 

Die Idee: auch die Kinderstadt erzeugt Abfall. Dieser sollte gut getrennt werden. (haben die Kinder super gemacht).  Der Bioabfall wird vom Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) in Qualitäts Oldenburg-Kompost getauscht und dieser Kompost wird am Samstag, dem Markttag mit Eltern, Verwandten und Bekannten gegen Spende zum Mitnehmen angeboten.

Soweit die Theorie.

Und die Praxis war auch so: einige Kinder wurden vom "Arbeitsamt" in den Job vermittelt.
Sie haben in der "Kreativwerkstatt" die Werbung bestellt, bei der "Presse" für Öffenlichtkeit gesorgt und den "Veredelungsbetrieb Torf Frei Leben" eingerichtet und mit Leben gefüllt.
Die genannten Projekten der Kinderstadt haben prima zugearbeitet.  

 Im "Veredelungsbetrieb Torf Frei Leben" wurde dann der Kompost in abgabefertige Papiertüten gefüllt, eine Nutzungsanleitung hinzugefügt und das ganze für den Markttag zum Trocknen gelegt. 

Am  Markttag kamen sie dann auch, die  Eltern, Verwandten und Bekannten, und interessierten sich für den Kompost, dessen Herkunft, den Unterschied zu anderen Gartenprodukten. Und sie haben auch fast die ganze "Produktion" mitgenommen.

So macht ehrenamtliches Engagement Spaß. Unseren Dank daher an die beteiligten Kinder, die Betreuer und Organisatorinnen vom Amt für Jugend und Familie. Ebenso war die Mitarbeit des AWB zum Gelingen ein großes Plus.

 

 

 

Gemeinsames Angebot von AWB und BUND gut angenommen

das Pressebüro der Stadt Oldenburg schreibt dazu:

BUERGERBRIEF – DONNERSTAG, 16. NOVEMBER 2017

HAUFENWEISE VORTEILE: KINDER LERNEN BIOABFALL-VERWERTUNG
AWB und BUND starten Aktion „Lernkomposter“ – Zehn Kitas und Schulen machen mit

Was passiert eigentlich mit Bioabfällen aus der Küche und aus dem Garten? Einfach ab in die grüne Tonne – und dann? Lassen sich biologische Abfälle auch naturgerechter verwerten? Antworten auf diese Fragen gibt die Aktion „Lernkomposter“, die der BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland/Kreisgruppe Oldenburg) zusammen mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) der Stadt Oldenburg für Kindertagesstätten und Schulen anbietet. In diesem Jahr haben sich sieben Kindertagesstätten (Kita Ziegelhof, katholischer Kindergarten St. Stephanus, evangelischer Kindergarten Spurenleger, Kita Sperberweg, Kita Ostlandstraße, Elternselbsthilfe-Kindergarten, Kinderhaus Schimmelweg), eine Grundschule (GS Hogenkamp) sowie zwei weiterführende Schulen (IGS Kreyenbrück und IGS Helene-Lange-Schule) angemeldet.

Den Startschuss für die Aktion gaben am Donnerstag BUND und AWB in der Kindertagesstätte am Sperberweg in Kreyenbrück. Die Kita hatte sich in der Vergangenheit bereits am Projekt „Färbergarten“ beteiligt und mehrere Hochbeete angelegt. Der Lernkomposter ist dabei eine gute Ergänzung, denn „die Arbeit mit Pflanzen und der Natur ist für unsere Stadtkinder sehr wertvoll“, weiß Kita-Leiter Ulrich Habichtsberg.

Die Kompostierung ist das älteste und einfachste Recyclingverfahren der Welt. Um Kindern die natürlichen Vorgänge von Verrottung und Kreislaufsystemen näher zu bringen, hat der BUND den sogenannten „Lernkomposter“ entwickelt. Bei dem kletterfesten Komposter handelt es sich um eine massive Konstruktion aus gehobeltem Holz. „Durch eine Glasscheibe können die Kinder den kompletten Rotteprozess über das ganze Jahr hinweg beobachten“, erklärt Diplom-Pädagoge Thomas Myslik vom BUND. „Der Lernkomposter ist ein tolles Beispiel, um einen perfekten Stoffkreislauf zu veranschaulichen“, ergänzt AWB-Abfallberater Jörg Geerdes. „Beim Kompostieren entsteht ein Produkt, das vollständig wiederverwertet werden kann.“

Die Kinder bauen die Komposter aus vorgefertigten Teilen zusammen. Anschließend werden die Komposter an einen geeigneten Ort auf dem Kita- beziehungsweise Schulgrundstück platziert und mit Ästen, Blättern und Strauchteilen befüllt. Danach wird der Komposthaufen mit den pflanzlichen Abfällen aus der Kita- und Schulküche wachsen, und die Kinder können sehen, wie aus ihren Bioabfällen allmählich fertiger Kompost entsteht. Zu guter Letzt wird der Kompost dann im Kita- oder Schulgarten ausgebracht.

Für den BUND ist die Aktion ein Teil der Kampagne „Torffrei leben“: Die Kampagne zeigt Oldenburger Gartenbesitzern Alternativen zur Nutzung von Torf auf. Der Gebrauch von Kompost soll dazu beitragen, Moore zu schützen.

Die Aktion Lernkomposter von BUND und AWB ist Bestandteil der mittlerweile fünften Naturschutzwoche für Kinder und Jugendliche des Natur-Netzes Niedersachen e. V. Die Naturschutzwoche findet im Oktober und November in ganz Niedersachsen statt. Insgesamt gibt es 97 Projekte, in denen Kindern und Jugendlichen die Natur näher gebracht wird. Unterstützt wird die Naturschutzwoche von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung, die die Aktionen und Projekte fördert.

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Herausgeber:
Stadt Oldenburg
Pressebüro
Reinhard Schenke
Markt 20/21
26122 Oldenburg

 

 

BUND und AWB bieten Kitas Lernkomposterbau

Auch dieses Jahr bietet der BUND Kindertagesstätten zusammen mit dem AWB einen Aktionstag im November mit dem Bau eines Lernkomposters an. So sollen die Kinder an das Thema Stoffkreislauf als Alternative zur Wegwerfkultur herangeführt werden.

Kinder erleben Natur in einer Stadt meist in sehr kultivierter Form. Dabei wird in den Naturhaushalt durch unser Verhalten erheblich eingegriffen, das weit über die Stadtgrenzen hinaus wirkt. Um dieses und die natürlichen Vorgänge von Verrottung und Kreislaufsystemen Kindern näher zu bringen haben wir den Lernkomposter entwickelt. 
Der Lernkomposter zeichnet sich außer durch seine Kletterfestigkeit und dem gehobelten Holz gegen den zu vermeidenden Splitter im Finger durch die Glasscheibe an der einen Seite aus. Damit kann der Rotteprozess über das ganze Jahr gesehen werden.

Für das Material wurden wir dankenswerterweise von der BINGO Umweltstiftung unterstützt.
An dem Aktionstag machen wir mit den Kindern eine Einführung. Danach wird der Komposter aus vorgefertigten Teilen durch Schrauben und Zusammensetzen der Teile gebaut. Am Ende wird er an den richtigen Ort auf dem Kita Grundstück platziert und mit Ästen, Blättern und Strauchteilen grundbefüllt. Danach kann er mit den pflanzlichen Abfällen der Kita-Küche wachsen und die Kinder sehen das Vergehen und später die Nutzung des fertigen Kompostes .

Wir können dieses Jahr die ersten zehn sich anmeldenden Kita berücksichtigen. Die Kita sollte als Voraussetzung ein Grundstück mit Garten haben, wo der Lernkomposter langfrisitg stehen kann.

Die Anmeldung erfolgt über das Anschreiben des AWB über den AWB.

 

 

 

BUND und AWB haben noch Lernkomposterplätze frei

Es sind noch Plätze frei für einen Aktionstag im November oder Dezember. Dabei bietet der BUND zusammen mit dem AWB Kindertagesstätten den Bau eines Lernkomposters in den Kitas selber an. So können die Kinder an das Thema Stoffkreislauf als Alternative zur Wegwerfkultur herangeführt werden.
Nähere Informationen und Anmeldungen sind bei Herrn Geerdes vom AWB unter 235-2573
und auf diesen Seiten zu erhalten.



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