Kompost wie wat?

Kompost klingt wie aus Ommas Zeiten. Doch Kompost ist ein Schlüssel zur Bewahrung der Moore, ihres Naturschatzes und Kohlenstoffspeichers.
Kompost heißt Gartenabfälle naturgerecht verwenden und nicht andere meist torfhaltige Erden verwenden. Das ist im Sinne eines nachhaltigen Stoffkreislaufes und entspricht zudem ideal der gesetzlich aufgelegten Kreislaufwirtschaft. Nur passiert hier zu wenig.

Kompostieren kann jeder, hinten in der Gartenecke findet sich immer ein Plätzchen, wo Strauch- und Rasenschnitt vor sich hinrotten kann. Eine freie Hügelrotte, ein offener Komposter oder der schnelle Thermokomposter das ist Geschmacksfrage.

Doch vielen ist das heute zu mühsam und sie nutzen die Biotonne oder liefern Gartenschnitt gleich bei den Annahmestellen ab. Dieses wird dann aber doch zum Kompost, nämlich im Kompostwerk in Neuenwege. dazu mehr hier.

Wieviel Kompost für welche Pflanzen?

Damit Kompost“ seine Wirkung richtig entfaltet, müssen einige Regeln beachtet werden:

1. Kompost ist ein Dünger, der mit dem  Gartenboden ausreichend gemischt werden  muss. Zu viel Kompost kann die Pflanzen schädigen.
2. Kompost soll nur oberflächlich in den Boden eingearbeitet werden, auf keinen Fall in  tiefere Bodenschichten. Kleinstlebewesen in den oberen Bodenschichten wandeln die organischen Bestandteile des Kompostes in anorganische um und machen sie somit als Nährstoffe für die Pflanzen verfügbar.
3. Die Ausbringungszeit für Kompost sollte zwischen März und August sein.
4. Reifer Kompost sollte nicht zu lange lagern,  sondern zeitnah ausgebracht werden.
5. Moorbeetpflanzen (Rhododendron),  Gartenheidelbeeren, Blumenwiesen mögen  keinen Kompost.

In den folgenden Tabellen ist der durchschnittliche Bedarf an Kompost für verschiedene Pflanzen aufgeführt. Um gezielt und richtig zu düngen ist es möglich den Nährstoffzustand des Gartenbodens analysieren zu lassen (pH-Wert, pflanzenverfügbares Phosphor, Kalium und Magnesium).



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