Aktuell

Umweltschutz für Stadt und Land

Die BUND Kreisgruppe Oldenburg - Stadt  
ist eine Untergliederung des
Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Niedersachsen e.V. 

Mehr Artenschutz in Niedersachsen!

BUND wertet Landtagsbeschluss zum Niedersächsischen Weg als großen Erfolg

Hannover, 10.11.2020

Heute hat der niedersächsische Landtag nach abschließender Beratung einstimmig die Novellierung der Naturschutz-, Wasser- und Waldgesetzgebung beschlossen. Damit wird ein zentraler Teil des Niedersächsichen Weges zum erfolgreichen Abschluss geführt.

„Der BUND Oldenburg setzt sich seit Jahrzehnten für einen besseren Schutz unserer Gewässer, Wiesen und Wälder und ihrer Bewohner ein – heute sind wir diesem Ziel einen entscheidenden Schritt näher gerückt“, sagt Sabine Reimer vom des BUND Oldenburg. Mit dem Landtagsbeschluss wird ein großer Teil der Forderungen, die BUND und Nabu 2019 an die Landesregierung gestellt haben, erfüllt. Zusammen mit Programmen und der vom Land zugesicherten Finanzierung haben Naturschutz, Landwirtschaft und Politik mit dem Niedersächsischen Weg gemeinsam wesentliche Verbesserungen für den Natur- und Artenschutz in Niedersachsen erreicht. Der BUND hat den Dialog von Beginn an aktiv und konstruktiv geführt.

Mit den beschlossenen Gesetzesänderungen werden wertvolle Lebensräume wie artenreiches Grünland oder Streuobstwiesen künftig deutlich besser geschützt. Gesetzlicher Biotopschutz und freiwillige Maßnahmen wie ein verbessertes Wiesenvogelschutzprogramm greifen dabei direkt ineinander. mehr

BUND gibt beratenden Sitz im Umweltausschuss weiter

Der BUND ist traditionell ein Umweltverband der den Politikern als Ratgeber zur Seite steht.

So auch in Oldenburg. Dabei durften wir seit über 20 Jahren ein beratendes BUND Mitglied und eine Vertreterin vorschlagen.

Der BUND beriet dabei auch schwerpunktmäßig zu Klimafragen.

Mit der Friday for Future Bewegung, die erfreulicherweise in Oldenburg bei jungen Leuten eine große Resonanz fand, kam in die städtische Klimadebatte neuer Schwung.

Und es ist damit auch ein Generationswechsel verbunden.

Die Friday for Future Aktivisten wurden von den Ausschussmitgliedern aufgefordert einen Leitantrag zur Klimagerechtigkeit auszuarbeiten. Dieser ist nun für lange Zeit der Kern der Diskussion. Daher haben wir Ende Mai folgenden Antrag in den Umweltausschuss eingebracht:

Berufung eines beratenden Mitgliedes aus der FFF Bewegung in den ASUK

Sehr geehrte Ratsmitglieder im ASUK,
wir freuen uns, dass die Klimadiskussion wieder den erforderlichen Schwung erhält.
Dass Sie auf die Fridays for Future (FFF) Bewegung zugegangen sind und mit der Verwaltung zusammen ein großes Austauschforum rasch eingerichtet haben, nehmen wir als Zeichen, dass der Klimaschutz in Oldenburg eine weitere Chance haben wird.
Dazu gehört es aber auch im direkten Austausch im Ausschuss mit den Akteuren direkt spre-chen zu können.

Der BUND möchte, um dieses zu erreichen, daher beantragen:

Die NWZ schrieb dazu:

https://mobil.nwzonline.de/oldenburg/politik/oldenburg-politik-in-oldenburg-generationswechsel-im-umweltausschuss_a_50,8,3993472568.html?

 

 

BUND in Corona Zeiten

Liebe Mitglieder,

die Corona-Krise stellt uns alle auf die Probe.
In diesen Tagen erfahren wir einmal mehr, wie wichtig es ist füreinander und unsere Umwelt als Garant für eine lebenswerte Zukunft einzustehen.

Für den Moment möchten wir Ihnen Zuversicht schenken, Mut machen, Zeit für Besinnung, positive Meldungen sowie Tipps für die kleinen kreativen Umwelt- und Naturschutzthemen nach Hause schicken.

Und unseren Auftrag unterstreichen: Seit vielen Jahren setzen wir uns gemeinsam dafür ein, dass die Bedrohungen durch Klimakatstrophe und Artensterben ernst genommen und mit ähnlich entschlossenem Handeln frühzeitig beantworten werden.

Möge diese Krise genau diese Einsicht vermitteln!

Zur Zeit will die Politik mit allen Mitteln wieder zur "Normalität" zurückkehren. Dass sie dabei viel an die wenigen Großen denkt und die Kleinen nur teilweise im Blick hat, ist auch sonst "normal".

Aber dass mit großen Aufwand wieder eine "Normalität" herbeisubventioniert werden soll, die keine Zukunft haben wird, kann nicht im Sinne vieler sein. Und dass nicht alle in der Krise Stillstand haben, erfahren wir durch eher Nebenmeldungen, sei es, dass die EEG Ausnahmekonzerne jetzt einen Zusatzgewinn einstreichen wollen, sei es, dass VW und Co eine Kaufprämie einfordern und dabei nicht das E-Auto oder den resourcenschonenden Mobilitätsdienst meinen.

Es wird ein Nach der Krise geben. Eine Zeit, in der der Umwelt- und Naturschutz nicht an Gewicht verlieren darf und eine starke Stimme braucht. Gerade dafür wollen wir uns jetzt besonders intensiv einsetzen.

Bleiben Sie gesund!

Thomas Myslik

 

 

Vorsorge für Stadtbäume im Klimawandel

Anfrage an den Ausschuß im November 2019Anrede, nach dem „Jahrhundertsommern“ 2018 und 2019  mit den für Pflanzen sehr schädlichen Trockenperioden ist es klar, dass auch bei der Vegetationspflege die Gute Praxis sich mit dem Klimawandel ändern muss. Gerade mehr ...



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