BUND Oldenburg

Aktion "Mein Stadtbaum"

Baumschutz für unsere Lebensqualität

Die Bäume in unserer Stadt sind heute wichtiger als jemals zuvor. Sie sind Lebensraum für viele Tiere: zahlreiche Vogelarten, Insekten, Fledermäuse uvm sind auf unsere Bäume angewiesen. Unsere Stadtbäume liefern Sauerstoff, binden CO2 und sorgen im Sommer für kühlere Temperaturen. 
Aber die Bäume in der Stadt sind stark gefährdet: Baumaßnahmen, leichtfertiges Zurückschneiden in den Gärten und der Klimawandel können unsere Bäume schädigen. Während wir in den Medien von großen Schäden in Wäldern oder deren gezielter Vernichtung hören, werden auch hier in Oldenburg direkt vor unserer Haustür Bäume unnötigerweise gefällt oder durch sinnlose Rückschnittmaßnahmen unwiederbringlich geschädigt oder sogar zerstört. 

Wir als großer Umweltverband setzen uns gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern in und um Oldenburg für unsere Stadtbäume ein. Es ist allerhöchste Zeit, dass unsere Bäume - besonders auch an den Straßen und in den Gärten - wieder höhere Wertschätzung erfahren, auch wenn es in Oldenburg noch keine Baumschutzsatzung gibt!

Unsere Bäume in der Stadt erhöhen unsere Lebensqualität! 

Dürre im Sommer - Wie helfen wir unseren Bäumen?

Die letzten Sommer waren besonders trocken - das hat unsere Bäume geschädigt. Der Waldzustandserhebung 2019 vom März 2020 sieht den Wald durch den Klimawandel immer weiter gefährdet.

In Oldenburg sind es besonders die Bäume in der Stadt, die unter der Trockenheit leiden. Seit den Dürrejahren 2018 / 19 haben wir zu Gießaktionen aufgerufen. Eine reine Nothilfe, denn langfristig muss auch in der Stadt bei Neuanpflanzungen für den Baumbestand der Klimawandel berücksichtigt werden.

Im städtischen Ausschuß für Stadtgrün, Umwelt und Klima haben wir auf die Gefährdung der Bäume frühzeitig aufmerksam gemacht.

Die Stadtverwaltung hat dieses Problem erkannt und  Maßnahmen ergriffen,  z.B. mit der Anschaffung von weiteren Gießsäcken. Langfristig wird bei Neupflanzungen  eine anderen Auswahl von zu pflanzenden Baumarten getroffen.

Wir begrüßen dieses sehr und wünschen uns aber insgesamt eine bessere Pflege der öffentlichen Bäume!

 

Baumaktion 2019: "Einheitsbuddeln"

70.000 öffentliche Bäume und ungezählte Bäume auf privatem Grund benötigen unsere Hilfe!

Am "Tag der Deutschen Einheit" 2019 haben wir in Oldenburg hierfür ein Zeichen gesetzt!  Das von Parents4future organisierte recht spontane Treffen war ein Start für weitere Aktionen.

Mehr Flächen für Bäume finden und pflanzen, weniger Bäume dem Flächenfrass opfern, bestehenden Bäumen bessere Lebensbedingungen verschaffen.

Gemeinsames gesellschaftliches Handeln muss hier das Ziel sein.

Darauf hinzuwirken wollen alle beteiligten Organisatoren.

Der BUND steht mit seinem Schwerpunktthema "Mein Stadtbaum" mit Organisation, Wissenstransfer und Sachverstand bereit.

Danke für das Bäumchen giessen!

Aktive Oldenbürger*innen retten Bäume!

Die jungen Bäumchen in Oldenburg haben in den letzten trockenen Sommern dringend Wasserspenden benötigt und viele Bürger*innen haben geholfen!

Wir von der Kreisgruppe BUND Oldenburg haben uns über das Engagement der vielen engagierten Mitglieder und das Engagement der  Bürgerinnen und Bürger riesig gefreut! 

Auch in diesem Sommer werden wir wieder viele fleißige "Wasserspender" benötigen, damit auch die jungen Bäumchen in unserer Stadt sich gut entwickeln können.

 

 

Gemeinsam gegen die Dürre!

Wasser spenden - praktischer Naturschutz!

Auch im Sommer 2021 wird es wieder Trockenheit geben - praktischer Natur- und Tierschutz ist dann notwendig.  Wir alle können  Wasser zu denen bringen, die keinen Wasserhahn haben.

In den vergangenen Jahren haben die Freiwillige Feuerwehr, die Stadt und auch die Oldenburger*innen geholfen, die in Nähe von Wohnbebauung gepflanzten Jungbäume mit Wasser zu versorgen. Vorzugsweise sollte in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden möglichst täglich gewässert werden. Als Minimum sind dem Wurzelbereich jüngerer Bäume pro Bewässerungsgang etwa 20 bis 30 Liter Wasser in Stammnähe zuzuführen. Bei Baumstandorten älteren Pflanzdatums fehlt bereits der Bewässerungsring. Damit sich die Wassergaben hier nicht flächig verteilen, sondern im Nahbereich des Stammes versickern, ist es in diesen Fällen hilfreich, einen aus Bodenmaterial bestehenden Gießring im Abstand von 40 bis 50 Zentimetern vom Baumstamm zu formen, rät Uwe Ahlers (Stadtverwaltung): „Wir freuen uns über jede Unterstützung aus der Bevölkerung.“